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Die Gründerväter von 1761 bis heute
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Bereits ab Mitte des 15. Jahrhunderts erscheint der Name Schlatter in den St.Galler Steuerbüchern. Johannes Schlatter (1729-1813) gründete 1761 mit dem Erwerb der Liegenschaft "hinterm Turm" das Kolonialwarengeschäft. Sein einziger Sohn Hektor Schlatter, geboren 1767, hatte aus zwei Ehen 14 Kinder. Er baute das vom Vater geführte Kolonialwarengeschäft weiter aus, auch wenn es zu Zeiten der Kontinetalsperre durch Napoleon (1806-1814) schwierig war, gewisse Kolonialwaren überhaupt zu erhalten. Sein 1805 zweitgeborener Sohn Hektor Stefan Schlatter studierte zunächst Apotheker. Die Verhältnisse zwangen ihn aber, das väterliche Geschäft zu übernehmen |
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Auch dessen Sohn Theodor Schlatter (1847-1918) konnte den von ihm gewählten Beruf des Apothekers nicht ausüben und musste das Kolonialwarengeschäft "hinterm Turm" weiterleiten. Theodor Schlatter war ein vielfältig interessierter und begabter Mann. Viel Zeit investierte er in die Lösung von Fragen des städtischen Gemeinwohls. Grossen Wert legte er auf die Förderung der städtischen Wasserversorgung, was ihm den Namen "Wasser-Schlatter" eintrug. |
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1885 begann der aus dem Fürstenland stammende Leo Rieser seine Lehre im Schlatterschen Kolonialwarengeschäft. Als im letzten Jahr des Ersten Weltkriegs der Seniorchef Theodor Schlatter an der Grippe verstarb, bot sich dem seit mehr als 30 Jahren im Betrieb beschäftigten Leo Rieser zusammen mit dem Teilhaber Ernst Hohermuth die Gelegenheit, das Geschäft unter dem Namen Rieser & Hohermuth weiterzuführen. 1933 schied Ernst Hohermuth als Teilhaber aus, da er in die Missionsarbeit nach China ging. Leo Rieser führte zusammen mit seinem 1893 geborenen Sohn Paul Rieser das Geschäft unter der Firma Rieser & Co. weiter. |
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Da Paul Rieser bereits 1943 verstarb, suchte Leo Rieser erneut einen Geschäftspartner. Diesen fand er in Willi Leuthold (1897-1980), der von Beginn weg als unbeschränkt haftender Teilhaber zeichnete. Willi Leuthold hatte seine kaufmännischen Sporen in der der damaligen britischen Kronkolonie Singapur abverdient, wo er von 1920-1937 arbeitete. Nach dem Tod von Leo Riesers, 1953, konnte Willi Leuthold das Unternehmen als Alleininhaber übernehmen. |
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1957 trat sein Sohn Juan Leuthold in die Firma ein. Auch er konnte reichhaltige Erfahrungen aus einem 5-jährigen Auslandsaufenthalt in England, Deutschland, Holland, den USA sowie in Mittel- und Südamerika einbringen. 1969 übernahm er von seinem Vater die Firma und baute sie sukzessive zum heutigen Konzern aus. |
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